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Samstag, 31. Januar 2009
Urlaub ist zu Ende!
Von 24hAltenpflege, 14:09

Ab Montag gehöre ich dann wieder zur arbeitenden Bevölkerung .
Ich freue mich schon auf meine SeniorInnen und KollegInnen.
Nach 2 1/2 Wochen wird es auch wieder Zeit was sinnvolles zu tun.

Ach ja, für die jenigen, die es interessiert. Ich habe bis Donnerstag Frühdienst. Es sei denn es ändert sich da was dran.

Es hat sich auch was an meinem Status geändert. Ich bin jetzt nicht nur ehrenamtlich dem Rotenkreuz verbunden, sondern ab Mitternacht auch Hauptberuflich . Mehr dazu im nächsten Blog-.Eintrag.

Ich wünsche allen Lesern ein schönes und erholsames Wochenende.
Liebe Grüsse

die Blutgräfin

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Mittwoch, 21. Januar 2009
Urlaub
Von 24hAltenpflege, 01:05

So, ich bin nun mitten in meinem Urlaub !

Vom 15.01. bis 18.01. weilte ich im schönen NRW.
Die erste nacht verbrachte ich mit einer Freudnin in einem Hotel, die anderen beiden bei meinem Dad !
Unanständiges habe ich nicht getan , bin ja vergeben .
Die Zeit war sehr erholsam und auch entspannend.
Endlich mal ausschlafen ohne Wecker, dass schaffe ich zu Hause nie .

Am 17.01. war ich mit meinem Dad und seiner Partnerin in Dortmund. Erst im Westfalenpark und auf dem "Florian" und anschliessen schoppen in der City . Halt typisch Frau. Mein dad hat es super ertragen und ich habe auch etwas brauchbares gefunden .
Am 18.01. sahen wir uns noch eine Vernissage Eröffnung in Bergkamen-Oberahden an. Die Ausstellung hiess/heisst "NeunMalKlug" und es sind halt Bilder von neun Malerinen aus der Umgebung ausgestellt.
War interessant aber nicht wirklich meine Welt .
Und dann ging es schon zurück nach Hause.
Mein Freund holte mich vom Bahnhof in HH ab und wir hatten noch einen schönen Abend.

Und hier nun ein paar Bilder aus dem Westfalenpark in Dortmund mit dem "Florian" (Fernsehturm):

 

 

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Mittwoch, 14. Januar 2009
Gefährliche Mischung!
Von 24hAltenpflege, 21:48

Heute hatte ich meinen letzten Frühdienst vor meinem Urlaub.
Der Dienst begann ruhig und ohne Besonderheiten.
Als wir dann um kurz vor 10.00 Uhr Pause machten, kam unsere Hauswirtschaftsleitung ins Dienstzimmer gestürmt:

"Kann mal jemand kommen, die Reinigungskraft ist umgekippt!"

Instinktiv rante ich zum Schrank, holte das RR Gerät raus und rante der Hauswirtschaftsleiterin hinter her,

Folgende Situation fand ich vor:
Eine 52 jährige Frau saß auf der zweiten Stufe zur 4. Etage und war blass.
Als erstes half ich ihr von der Stufe vor die Treppe, denn sie ragierte auf Ansprache.
Ich fragte nach Symptomen und legte gleichzeitig das RR Gerät an den rechten Oberarm an. Frau M. äusserte keine Schmerzen im Brust-, Bauch- und Kopfbereich, sie war auch nicht gestürzt.
M. hatte jedoch einen Würgereiz und spuckte etwas klaren Sputum aus.
Des weiteren fragte ich nach bekannten Vorerkrankungen. Sie meinte sie habe zeitweise einen sehr hohen Blutdruck.
Ich wurde hellhörig, denn ich konnte den RR nicht ermitteln.

Also legte ich die Manschette an den linken Oberarm an. Ganz schwach verahm ich einen Wert von etwa 100/60. Ich war mir aber sehr unsicher.

In der gleichen Zeit bat ich Kollegin C. den Notruf abzusetzen und anschließend den Blutzucker zu kontrollieren, da M. geäussert habe, heute noch nichts gegessen zu haben und nur eben einen Teelöffel Zucker gegessen zu haben.
Der BZ war 156 mg/dl, etwas hoch für nüchtern, aber doch normal nach Zucker einnahme.

Im weiteren Gespräch erwähnte sie dann, dass sie morgens eine Blutdrucksenkende Tablette eingenommen habe, da sie das Gefühl hatte, er wäre zu hoch. Des weiteren befand sich besagte M. auch noch in den Wechseljahren.

Nach wenigen Minuten traffen B. und sein Kollege vom Rettungsdienst ein und ich gab eine kurze Übergabe.
Sie setzten sich dazu. B. versuchte eben so Krampfhaft wie ich zu vor den Blutdruck am rechten Arm zu ermitteln.
Selbst sein Kollege hatte keinen Erfolg. Ich gab ihnen den Tipp mit dem linken Arm, aber auch hier war er sehr schwer zu ermitteln.... um die 120/70.

Ganz langsam kam ins Gesicht der Frau wieder Farbe und auch das Schwitzen liess etwas nach.
B. hätte M. gerne mit ins Krankenhaus genommen, da die Tabletten ja nachwirken und er nicht weiss, welches Präperat in welcher Dosierung eingenommen hatte.
Da sie dieses ablehnte, begleiteten wir sie ins Dienstzimmer, da bekam sie erst mal was zu Essen... und ja, sie musste essen...und die beiden lieben RA`s einen Kaffee.
Frau M. unterschrieb den Verzicht, ins Krankenhaus zu gehen und inzwischen hatte unsere Hauswirtschaftsleiterin mit der Chefin der Frau gesprochen.
Sie wurde von B., eben so wie von mir ermahnt, jetzt nicht weiter zu Arbeiten und sich auszuruhen. Das sagte sie auch zu.
Dann ging sie und wir unterhielten uns noch mit den beiden Rettungsassistenten. Dann mussten sie los, der Einsatz bei uns hatte gut eine Stunde gedauert.

Ach ja, B. lobte unseren Wohnbereich und meinte, wenn wir sie rufen, dann ist auch wirklich was! Und für die Ärzte können wir ja nichts . Recht hat er und ich bin stolz, auf diesem WB zu arbeiten.
Danke B., es ist immer nett, mal kurz mit dir und deinen KollegInnen zu plaudern .

Nach gut einer Stunde sah ich dann besagte Frau M. wieder, wie sie mit Mob und gelben Handschuhen ihre Kollegin suchte.
Ich wiess sie noch mal darauf hin, dass sie nicht mehr arbeiten solle und sich ausruhen müsse.
Ein Jaja musste ich hören.
Also rief ich die Hauswirtschaftsleiterin an und teilte es ihr mit. Sie wollte sich drum kümmern.

Zum Mittag kam dann noch ein neuer Bew. mit einem Krankentransport des RK aus Rissen. Leider hatten die beiden vom RK vergessen, uns den Arztbericht zu geben. Also telefonierte ich da auch noch mal hinter her.

Und nun habe ich Urlaub .
Mal sehen was ich danach berichten kann?

Ich wünsche allen eine gute und nicht zu stressige Zeit. Ja B., solange habe ich Urlaub!
Liebe Grüsse
die Blutgräfin

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Dienstag, 13. Januar 2009
Dr. Unsicherheit oder,
Von 24hAltenpflege, 15:52

wie ich Patienten krank rede!

Hatte heute meinen ersten FD nach meinem Krank. Dank Diclac hatte ich kaum Beschwerden bei der Arbeit und bis zur Mittagsübergabe lief eigentlich auch alles nach Plan. Eine Visite um 10.20 Uhr, alles ok.

Doch dann kam Frau Dr. Unsicherheit.
Zehn Minuten vor der Übergabe, ich versuche mal den Dialog wieder zuegeben:
Ich: "Wir haben gleich Übergabe, reicht eine schnelle Visite?"
Dr. Unsicherheit: "Ja, was ist denn mit Frau X?"
Ich: "Die ist doch im Krankenhaus, wurden sie darüber nicht informiert?"
Sie: "Nein, ich war auch eben nur in er Praxis und habe die Karten zur Visite rausgeholt. Die haben nichts gesagt dort."
Ich: "Komisch, vieleicht ist das untergegangen."
Nächster Bewohner, ich dränge auf Tempo, nur noch zwei Minuten zur Übergabe.
Sie. "Was haben sie denn für einen Eindruck von T.? Braucht sie mehr Schmerzmittel oder kommt sie damit aus?"
Ich: "Die Bew. kommt momentan damit aus, möchte aber demnächst lieber zu einem Schmerztherapeuten gehen."
Sie: "Ok, holen sie einen Termin und dann bei uns die Überweisung raus. Dann messen sie bitte noch 1x die Woche den RR und bei einem Druck über 160 nach 1/2 Stunde bitte noch mal nach messen. Machen sie das?"
Ich leicht genervt: "Natürlich Fr. Doktor. Ich trage es gleich ein "
Habe ich auch gemacht, während der Visite alles gleich in OPAS eingepflegt.
Dann noch unser neuer Bewohner, der gestern eingezogen ist zur KZP.
Ich  an meine Kollegin gerichtet: "M. mach doch bitte schon mal die Übergabe von der III" 
An Fr. Dr. Unsicherheit gewandt: "Nun bleibt nur noch der neue Bewohner L. . Ich habe hier schon mal die Medikamentenliste ausgedruckt, damit sie sie unterschreiben können."
Sie: "Dann vergleiche ich mal eben. Das Heparin fehlt noch, oder wieviel geht er am Tag?"
Ich: "Nicht mehr oder weniger als die meisten Senioren. Zur Toilette, zum Rauchen und zu den Mahlzeiten"
Sie: "Dann setzen sie bitte Heparin an, hatte er ja schließlich auch in der Geriatrie. Und hat er Fieber oder klagt er über sonstige Beschwerden?"
Ich: " Nein, wieso fragen sie? Das einzig auffällige ist der Hypertonus von 160/100."
Sie: "Weil er mit erhöhten Entzündungsparametern entlassen worden ist. Messen sie bitte auch bei ihm 1x die Woche und ab 160 nach einer weiteren 1/2 Stunde noch mal."

Eigentlich wollte sie ihn sich jetzt ansehen, doch bevor wir zu dem Bew. gegangen sind, musste ich ihr noch erklären wie man den Gesamtflüssigkeitsbedarf am Tag errechnet. Für alle, die es nicht wissen hier mal die Formel:
kg Gewicht - 20 x15 + 1500 = Gesamtflüssigkeitsbedarf am Tag in ml
Für die tatsächliche Trinkmengebedarf am Tag gilt folgendes:
je nach dem, wie viel der Bew. über die Nahrung an Flüssigkeit zu sich nimmt, werden noch mal 600-800 ml abgezogen.
Alles, was darunter liegt ist dann so zusagen Infusionspflichtig und unterliegt der Arztverordnung.

Wir waren noch am besprechen, ab wann wir eine Infusion s.c. ansetzen und ich meinte dann, dass es so und so üblich sei. Das überraschte sie dann, sammelte dann nochmals ihre Gedanken und meinte, wenn sie das sagen, dann machen wir es jetzt so.
Bevor sie sich noch mal umentscheiden konnte, legte ich ihr die Verordnung zur Unterschrift vor .

Da der Bew. auf dem Balkon sitzt, muss ich ihn aufs Zimmer begleiten. Das dauert Fr. Dr. aber zu lange und sie meint dann, sie geht noch mal auf einen anderen Wohnbereich.
Ich: "Dann bin ich aber gleich nicht mehr da. Habe heute noch einen Termin!"
Sie: "Das dauert nicht lange, bin gleich wieder da!"

Wer es glaubt, es war 14.00 Uhr als sie wieder hoch kam und da ein weiterer Hausarzt da war, bat ich sie freundlich und bestimmt, alleine zu dem Bew. zu gehen. Ich unterhielt mich also mit dem "kompetenten" Hausarzt, weil dieser einfach so gehen wollte.
Ich aus dem Dienstzimmer raus: "Na, Herr Doktor, was ist das denn für ein Abgang.!" Er  zuckt mit den Achseln und grinst. Ich: "Was ist den mit den 2 Bewohnern, alles wie gehabt?"
Wow, er kann sprechen: "Frau W. redet gerne und hat immer ein neues Wehwechen, Frau T. hat heute eine BZ Spitze, dass müssen wir beobachten. Aber wahrscheinlich brütet sie nur eine Erkältung oder Harnwegsinfekt aus. Ach ja und Frau W. schuppt die Haut so, cremt die doch bitte morgens und abends mit Handelsüblicher Lotion ein. Das reicht!"
Ich: "Wir können auch...."
Er: "Man(n) darf sich ja auch mal Schuppen!"
Er grinst und wünscht noch einen schönen Tag und geht.
Ich: "nee, schon klar, 1x im Monat schuppt sich ja eh die Haut... tschüss Herr Doktor!"

Als M. und ich dann los wollten um 14.25 Uhr, kam uns die Fr. Dr. Unsicherheit auch noch entgegen.
Sie: "Versuchen sie bei Frau T. doch bitte, dass Tramal abends zu geben. Experiemntieren sie damit ein wenig."
Ich: "Abends geht klar, machen wir ab morgen und dann trage ich es ein, ich habe jetzt Feierabend. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!"
Sie: Danke wünsche ich ihnen auch!".

M. und ich suchten schnell das weite. Zum Glück, denn wie mir der SD telefonisch mitteilte, hat sie den neuen Bew. noch mit Sonderrechten ins KH zum Röntgen bringen lassen. Auf Grund der Entzündungsparameter und auf einmal auftretende Bauchschmerzen, nach Sturz vor zwei Tagen.
Nee, klar und ich bin Königin Elisabeth.
Da bin ich mal gespannt, was da raus gekommen ist. Dazu morgen dann mehr .

Wünsche allen einen schönen Abend!
LG die Blutgräfin

Ein Leben ohne gewisse Ärzte wäre viel schöner und einfacher

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Sonntag, 11. Januar 2009
Wann wird die Kommunikation endlich besser?
Von 24hAltenpflege, 11:59

Ich habe gerade beim Altenheimblogger folgendes gelesen (direkt Link zum Beitrag) und möchte nun hier auch noch mal meinen Kommentar dazu abgeben :

Möchtegernmediziner
Eine Bewohnerin ist ansprechbar, aber merkwürdig drauf, antwortet auf Fragen, man weiß nicht sicher ob sie es aber wirklich versteht was man fragt.
Vitalfunktionen und Blutzucker im Normbereich.
Anruf beim Hausarzt, der auch nach 20 Minuten eintrifft, das ist relativ schnell für einen Samstag.
Hausarzt will sich nicht festlegen, also schreibt er eine Einweisung in das Krankenhaus, mit Verdacht auf einen Schlaganfall, sicher ist er sich überhaupt nicht.
Der angefunkte Malteser Hilfsdienst kommt um die Frau zu transportieren mit einem Rettungsassistenten und einem Zivi oder Lehrling, keine Ahnung.
"Kann ich mal den Einweisungsschein sehen?"
"Na klar."
"Boah, Verdacht auf Apoplex, hat der Hausarzt keine weiteren Maßnahmen hier eingeleitet, sie liegt ja nur im Bett."
"Wie Du siehst hat er nix gemacht, deshalb soll sie ja in das KH."
"Also das verstehe ich nicht, ich hätte dieses das jenes und sogar welches gemacht."
"Dann machste das in deinem neuen Leben, kann mich nicht erinnern das Du Medizin studiert hast, von dem ganzen Gerede kommt die Frau auch nicht schneller ins KH."
"Ich werde ja wohl noch meine Meinung sagen dürfen."
"Aber bitte nicht mir, mich interessierts nicht, wenn der Doc sagt sie soll so in das Krankenhaus dann soll das so sein."
Liebe "Kollegen" vom Rettungsdienst:
Was bringt mir so ein gesülztes Gerede? Richtig, nichts. Die Mitarbeiter vom Altenheim arbeiten nach Anordnung vom Arzt.
Wenn der Arzt sagt sie sollte so in das Krankenhaus ohne weitere Maßnahmen, dann soll es wohl so sein.
Damit will ich nicht alle Mitarbeiter vom Rettungsdienst angreifen, unsere Spezies haben aber wohl alle zu viele Unfälle erlebt und diese nicht verarbeitet oder sind frustriert im Job, ansonsten kann ich mir das ständige Gemaule nicht erklären.
Jeder sollte seine Arbeit machen, ob Arzt, Pfleger oder Rettungsassistent/sanitäter.
An der Situation in dem Moment kann eh keiner was ändern, warum also immer um den heißen Brei reden?

 

Leider ist das Verhalten der KollegInnen in Notfällen nicht sehr beispielhaft und ich bekomme es mit der Angst zu tun.

Grund sind mangelnde Kentnisse in der EH und das richtige Verhalten bei Notfällen.

Mein Arbeitgeber veranstaltet zwei mal im Jahr eine FoBi Notfallmanagment. Zum Teil ist es echt beschämend, was da für Fragen etc. kommen.

Für mich ist es gar keine Frage micht in Sachen EH und Notfallmanagment fortzubilden.
Doch leider sehen das die viel zahl der Kollegen nicht so. Und wenn dann was passiert, dann rufen sie gleich nach einem oder stehen untätig und fragend rum.

Und um zum eigentlichen Thema zurückzukommen ;), wer hatte eigentlich den MHD angerufen?
Bei uns läuft es so, dass wir den Transport bestellen. Da bei uns auch die Koop. Krankentransporte fährt kommen nur RTW`s und auch 2 RA`s. Im falle eines Falles hätten diese nachalamiert. Wobei bei einem Anruf in der IRLS und Anforderung eines Krankentransportes auch gleich die Diagnose genannt wird, nämlich in diesem Fall v.a. Apoplex.
Irgendwie scheint da ja was total schief gelaufen zu sein *grübel*.

Ich hätte dem vom MHD noch einen Kaffee angeboten ;) dann hätte er von alleine gemerkt, dass du der falsche Ansprechpartner warst :-).

Leider passiert es immer wieder, dass Hausärzte fragwürdige Diagnosen stellen und das Rettungsdienstpersonal regelmässig mit dem Kopf schüttelt.
So wie bei unserer Bewohnerin mit V.a. Subdorales Hämatom. Da durfte ich mir auch erst mal von den RA`s anhören, wie unfähig teilweise die Ärzte sind, die den Einweisungsschein ausstellen.
Ich höre mir das an, doch ändern kann ich als PFK daran auch nichts.

Für mich gehört die Kommunikation einfach dazu und wenn die Kollegen vom Rettungsdienst mal Dampf ablassen wollen, sollen sie es tun. Ich weiss ja, dass sie mich nicht persönlich damit angreifen.
Aber eine Bitte hätte ich dann doch, nicht vor dem Bewohner bzw. Patienten. Die sind meist eh schon verunsichert wenn die RA`s kommen und wenn sie dann noch so was mitbekommen .

Mir bleibt jetzt nur noch zu sagen, kommuniziert miteinander. Redet mit den Ärzten und auch mit dem Rettungsdienstpersonal genau so wie mit KollegInnen. Wenn etwas unklar ist, einfach nach fragen.

Und letzten Endes, Nobody is perfect !

Liebe Grüsse, die Blutgräfin

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Freitag, 09. Januar 2009
Krank
Von 24hAltenpflege, 16:16

Ich war heute früh beim Doc. und bin bis Sonntag krank geschrieben.
Grund: eine Blockade in der Brustwirbelsäule.
Brauchte heute auch extrem lange um hoch zukommen.
Habe einen Muskelentspanner und ein Schmerzmittel verordnet bekommen und ruhe mich aus.
Ja,ich liege und schreibe das hier, mit meinem Netbook.
So mit bin ich auch im Urlaub immer up to date.

Und nun ruhe ich mich weiter aus.
LG Blutgräfin

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Mittwoch, 07. Januar 2009
Und was kommt Morgen?
Von 24hAltenpflege, 23:31

Ich hatte heute Spätdienst mit einer unserer Altenpflegeschülerinnen.
Leider war es mal wieder so der Fall, dass wir keine Präsenzkraft auf dem Wohnbereich hatten. Dazu kammen dann noch Notfälle und eine Arztvisite.

Das Telefon klingelte auch ohne unterlass und meine Dokumentation machte ich heute bis 21.10 Uhr, da ich vorher nicht dazu kam.

Ich beginne mal von Anfang an, was so los war:
RTW & Notarzt die 1 Klappe:
Als ich um 12.40 Uhr auf dem Wohnbereich kam, diskutierten gerade die KollegInnen, was sie mit einer Bewohnerin machen sollen. Da es meine Bezugspflege war, ließ ich mir kurz berichten, was los war.
Bewohnerin X war zum Mittag in den Rollstuhl mobilisiert worden. Dazu muss man sagen, dass sie übers Wochenende hauptsächlich im Bett lag und Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr sehr gering waren.
Gestern war sie relativ fit, war auch mobilisiert und hat am Tisch gegessen und auch getrunken.
Heute Mittag dann kippte der Zustand schlagartig um.
Man berichtete mir folgendes:
X ist nicht mehr ansprechbar, die Atmung ist vorhanden aber sehr erschwert, der Blutdruck ist 100/50, Puls bei 100`arrhytmisch (unregelmässig), die Pupillen sind verkleinert und starr.

Klarer Fall sagte ich, 112 wenn Notärztlicher Dienst und Hausärztin nicht zu erreichen sind. Die Wohnbereichsleitung machte dann den Notruf.
Ca. 12.53 Uhr war der RTW da, der Notarzt kam aus Elmshorn und war 12.57 Uhr anwesend.
Bewohnerin X wurde ans EKG angeschlossen, die Vitalzeichen überwacht und bekam einen i.v. Zugang mit  500ml Ringerlactat angehängt.
Inzwischen war die Bewohnerin wieder ansprechbar, wollte nur nicht antworten, wenn der Notarzt was fragte.

Nach ca. 5- 10 Minuten rückte das RTW Team ab und der Notarzt verblieb noch mit seinem Rettungsassistenten weitere 5- 10 Minuten bei der Bewohnerin. Nach dem er mit der Tochter telefoniert hatte, verblieb die Bewohnerin in unserer Obhut. Wir bekamen dank M. noch eine weitere Flasche Ringerlactat.

Notarzt: "eine engmaschige Vitalzeichenkontrolle ist hier nicht möglich?"
Ich: "Nein, jedoch werden wir die Bewohnerin gut im Auge behalten und unser bestes geben!" 
Notarzt: "Mit einer i.v. Infusion könnt ihr hier nichts anfangen?"
Ich: "Doch, wir dürfen überwachen, wechseln und ziehen nur nicht legen!"
Notarzt: "Habt Ihr Ringerlösung hier?"
Ich: "Leider nein, eine weitere Flasche, langsam gestellt könnte X doch nicht schaden, oder?"
Notarzt: "Aber bitte nicht reinjagen, sonst entgleist der Elektrolythaushalt!"
Ich: "Natürlich nicht und  Danke!"

Dann ging es ans Kaffe eindecken, was R. übernahm - Danke, Du warst wieder mal meine Rettung !
Ein paar Bewohner mobilisiert, RR Kontrollen durchgeführt, natürlich auch bei Bewohnerin X .

Bewohnerin Y ging es auch nicht gut, der AZ war seit gestern wieder weiter runter gegangen. Sie äusserte bei Beobachtung Schluck- und Atembeschwerden bei bekannten Diagnosen.
Auch hier kontrollierte ich den RR und hing schon am Nachmittag 750 ml abgekochtes Wasser an die PEG.
Am Abend war ihr AZ etwas gebessert, doch leider wird sie trotzdem zum abklären morgen ins KH verlegt.

RTW & Notarzt die 2 Klappe:
16.50 Uhr, ich wollte der Altenpflegeschülerin A. bei der Ganzkörperwaschung anleiten, kam ein Telefonat vom anderen WB, von einer Pflegehelferin:
"Bitte komme schnell hoch, Frau K. krampft!"
A. rief ich noch zu ich muss hoch und schon war ich auf dem anderen WB.

Als ich ins Zimmer kam, krampfte die Bewohnerin im Rollstuhl sitzend schon mindestens 3 Minuten, während ich den Notruf absetze krampft sie weitere 2-3 Minuten. Ein Angehöriger ist dabei und hält vorsichtig den Kopf.
Als der Krampf etwas nach ließ, bat ich die Pflegehelferin um ein Blutdruckmessgerät. Sie nahm den Vitalwert während ich ins Dienstzimmer bin und Überleitungsbogen und medizinische Daten für den Notarzt ausdruckte.
Als ich fertig war, kammen zwei RTW und eine Notarztwagenbesatzung.
Der Notarzt sieht das Tracheostoma und fragt "liegt ein MRSA Screening vor?"
Nein, ist uns nicht bekannt,antworte ich etwas erstaunt.
Notarzt: "Ist sie wie immer?"
Ich: "Nein, sie ist nicht wach und reagiert nicht auf Ansprache, dass macht sie sonst. Klar sie ist jetzt erschöpft von dem Krampf. Doch es ist anders."

Blöd, wenn man sich nicht ausdrücken kann, ich hätte mir selbst in den Po dafür beissen mögen.

Zum Glück ist auch dem einen Rettungsassistenten aufgefallen, dass da was nicht stimmt.
Also mit dem Rollstuhl an die Trage ran und rauf gelegt.
Der Angehörige ist im Auto hinter her und berichtete dann telefonisch, dass sie sich im RTW noch übergeben hätte und auch noch mal gekrampft hätte.

Habe ich also falsch gehandelt, lieber Neurologe aus dem Ort?

Neurologe: "Bei einem kleinen Krampfanfall von 3 Minuten müssen sie doch nicht gleich einweisen lassen!"
Ich: "Der Krampf ging länger als 5 Minuten und passierte im sitzen und bei der Bewohnerin gab es bislang nur einen Krampf im letzten Jahr und seit dem nicht mehr. Ich kann es nicht verantworten, dass sie in ihrem Zimmer erneut krampft und das unbeobachtet, da die Kollegin alleine auf dem WB ist."
Neurologe: "Naja, da haben sie dann wohl recht. Wie gesagt...... bla...bla.."

Wir sind auf unseren beiden Wohnbereichen schon sehr bedacht, wenn wir einen RTW oder auch Notarzt rufen. Wenn wir uns aber nicht sicher sind und die Verantwortung nicht mehr tragen können, dann ist das ja wohl die bessere Lösung.
Wir haben auch nichts dagegen, wenn die Bewohner dann dableiben, nach dem sie stabilisiert wurden, aber wir sind auch verpflichtet zu handeln.

Wir haben einen Verantwortungsvollen Beruf und diese Verantwortung muss man ernst nehmen.

Ich gehe jetzt ins Bett und hoffe, dass der morgige Frühdienst nicht so "aufregend" wird .
Gute Nacht!
LG die Blutgräfin

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Alles beim Alten ;-)
Von 24hAltenpflege, 22:46

Meine Moni ist wieder gesund und arbeit schon wieder fleissig.

Der Urlaub rückt auch endlich näher und ich freue mich einfach nur noch auf meinen Dad und Freundin .

Erkältungsmässig geht es mir momentan auch gut. Muss auch, denn morgen will ich zum Blutspenden gehen vor unserem Dienstabend.

Mehr unter Altenpflege- wieder ist etwas passiert !

LG die Blutgräfin

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Samstag, 03. Januar 2009
Ich will nichts Trinken!
Von 24hAltenpflege, 10:08

So begrüsste mich gestern eine Bewohnerin.
Ich hatte schon bei Dienstbeginn die Anweisung bekommen, ihr eine subcutane Infusion (s.c.) zu legen.
Die Hausärztin der Bewohnerin war da, sprach mit ihr und ging wieder.
Die Bewohnerin war bereits sehr dehydriert, zeigte deutliche Anzeichen einer Exsikkose und reagierte nur noch verzögert auf Ansprache.

Ich stelle mir die Frage, wieso die tolle Ärztin ihr nicht gleich eine intravenöse Infusion (i.v.) gelegt hat?

Die Bewohnerin spielte zwar an der Infusion, zog sie sich aber nicht und nach dem sie am Dienstende durch gelaufen war, stabilisierte sich auch der Allgemeinzustand wieder.
Trinken und Essen lehnte sie aber nach wie vor ab!

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